Warum Englisch für Vor- und Grundschulkinder?
Wie alles Lernen so fällt auch das Lernen einer Fremdsprache Kindern viel leichter als Erwachsene annehmen, da Kinder seit Geburt an - und davor – nichts anderes machen als lernen. "Lernen ist die natürliche und nicht zu bremsende Lieblingsbeschäftigung unseres Gehirns", so Manfred Spitzer in seinem Buch "Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens"
Bereits im Vorschulalter werden 50 Prozent der Nervenzellen des Gehirns miteinander verbunden - ein Fundament, auf dem alles zukünftige Lernen aufbaut. In diesem Alter öffnen sich auch die so genannten Fenster der Gelegenheit, sensible Phasen, in denen Kinder besonders leicht bestimmte Fähigkeiten erlernen.
Daher sollten Kinder in diesen Entwicklungsphasen unbedingt mit vielfältigen Lerninhalten konfrontiert werden. Milliarden von Nervenzellen warten nur darauf, miteinander verbunden zu werden. Werden diese im Überschuss produzierten Zellen
nicht genutzt, verkümmern sie.
Wird dagegen das Gehirn ausreichend angeregt, bilden sich zusätzlich neue neuronalen Verknüpfungen. Man erkennt solche Phasen daran, dass Kinder nach entsprechenden Anregungen suchen und neue Informationen regelrecht in sich aufsaugen.
Die sensible Phase für Fremdsprachen ist vom 7. Lebensmonat bis zum 7. Lebensjahr, in abgeschwächter Form bis zum 10. Lebensjahr.
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